Immobilienfinanzierung leicht gemacht
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Worauf es bei einer Immobilienfinanzierung ankommt

Dieser Ratgeber richtet sich an alle, die eine Immobilie bauen oder kaufen möchten und eine Immobilienfinanzierung benötigen. Lesen Sie Tipps zu Konditionen, Zinssatz und Tilgung, damit Sie bestens vorbereitet sind und bei Ihrer Immobilienfinanzierung teure Fehler vermeiden.

Die Zinsen für eine Immobilienfinanzierung sind aktuell auf einem rekordverdächtigen Niedrigniveau. Experten sprechen von einem historischen Zinstief bei der Immobilienfinanzierung. Für alle, die sich überlegen eine Immobilie zu kaufen, bilden die niedrigen Finanzierungszinsen eine optimale Ausgangslage.

Wer sich jetzt für eine Immobilienfinanzierung entscheidet, profitiert langfristig von den günstigen Zinsen und kann viel Geld sparen. 

Auch wenn die aktuelle Zinslandschaft beste Voraussetzungen für den Schritt ins eigene Haus und somit für eine Immobilienfinanzierung bietet, gibt es wichtige Punkte, die Sie bei einer Immobilienfinanzierung unbedingt wissen und beachten sollten. Wir haben für Sie in unserem Ratgeber Immobilienfinanzierung alle wesentlichen Tipps und Informationen zusammengefasst.

Günstige Immobilienfinanzierung bei der BKM
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Immobilienfinanzierung bei der BKM

Jede Immobilienfinanzierung sollte unbedingt individuell und maßgeschneidert auf Ihre Vorstellungen und Möglichkeiten angepasst sein. Für die einen sind günstige Konditionen besonders wichtig, für andere stehen überschaubare Raten und Zinssicherheit bis zur Schlusstilgung an erster Stelle, wieder andere legen besonderen Wert auf Flexibilität und die Möglichkeit Sonderzahlungen zu leisten.

Kreditnehmer mit einem größeren finanziellen Spielraum wählen einen Immobilienkredit mit einer hohen Tilgungsrate, um schnell mit der Immobilienfinanzierung fertig zu sein.

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Welcher Finanzierungstyp sind Sie?

Einen ersten Überblick finden Sie in unserem Ratgeber. Besprechen Sie Ihre Vorstellungen mit unserem Finanzexperten in Ihrer Nähe. Lassen Sie sich kostenlos beraten. Die vielfältigen  Finanzierungskonzepte der BKM passen sich Ihren Wünschen und Bedürfnissen an.

Sie möchten eine niedrige Rate:
  • Sie wählen die Mindesttilgungsrate von 1 Prozent.
  • Sie vereinbaren eine möglichst lange Laufzeit.

Nach Ablauf der Festschreibung können die Zinsen
und damit die Raten deutlich höher sein.

Sie wünschen maximale Sicherheit:
  • Sie wählen die maximale Laufzeit.
  • Sie wählen eine konstante Rate bis zur Schlusstilgung.
  • Sie gewinnen klare Zukunftsperspektiven.
Sie wollen schnell fertig sein:
  • Sie verfügen über eine sehr gute Bonität (hohes Einkommen).
  • Sie können sich eine monatliche Rate von 2.000 € und mehr leisten.
  • Sie verfügen über Reserven und können Sondertilgungen leisten.

Das Konstant-Darlehen zur Immobilienfinanzierung

Ein Beispiel aus unserem Angebot, wenn Sie auf Nummer Sicher gehen möchten und sich eine konstante monatliche Rate über die gesamte Laufzeit Ihrer Immobilienfinanzierung wünschen. Wählen Sie unser Konstant-Darlehen für Ihre Immobilienfinanzierung!

Die Grundlage dieser Immobilienfinanzierung bildet ein Bausparkonto mit einer Bausparsumme in der Höhe Ihres Finanzierungsbedarfs. Zur gleichen Zeit gewähren wir Ihnen ein Vorausdarlehen zur Finanzierung Ihrer Immobilie. In einer ersten Phase besteht Ihre monatliche Rate aus einem Sparbeitrag auf das Bausparkonto und dem Zinsbetrag für den Immobilienkredit.

Ihre Vorteile beim Konstantdarlehen der BKM:
  • Zinssicherheit für die gesamte Laufzeit,
  • konstante Rate,
  • staatliche Förderungen möglich.
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Das Bausparkonto kommt nach 15 Jahren in die Zuteilung und Sie lösen mit dem Bauspardarlehen Ihr Immobiliendarlehen ab. Jetzt begleichen Sie mit der monatlichen Rate die Zins- und Tilgungsbeiträge. In dieser zweiten Phase können Sie das Bauspardarlehen jederzeit mit Sondertilgungen verringern oder ganz zurückzahlen.

Durch Sonderzahlungen können Sie viel Geld sparen. Die zwei Tilgungsphasen sind optimal aufeinander abgestimmt, so dass Sie über die gesamte Laufzeit Ihrer Immobilienfinanzierung immer mit einem festen monatlichen Betrag für den Immobilienkredit kalkulieren können.

Das Hypotheken-Darlehen zur Immobilienfinanzierung

Erwarten Sie in naher Zukunft einen größeren Geldbetrag, z. B. durch die Auszahlung einer Sparanlage (Festgeld) oder durch eine Erbschaft? Dann sollten Sie sich für eine Immobilienfinanzierung entscheiden, bei der die Zinsbindung möglichst zeitgleich endet, damit Sie den neugewonnenen finanziellen Spileraum für die Tilgung Ihrer Restschuld einsetzen können. Hier bietet sich unser klassisches Hypotheken-Darlehen an.

Wenn das Hypothekendarlehen-Darlehen eine interessante Form der Immobilienfinanzierung für Sie ist, nutzen Sie die kostenlosen Tipps unseres Experten. Er ist ganz in Ihrer Nähe und berät Sie gern umfassend in einem kostenlosen unverbindlichen Gespräch.

Ihre Vorteile mit dem Hypothekendarlehen der BKM:
  • Sicherheit durch klare Zinsvereinbarung,
  • Tilgung mit Bausparvorteilen,
  • staatliche Förderungen möglich,
  • Ersparnis durch Sondertilgungen.
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So funktioniert das Hypotheken-Darlehen

Bei der BKM haben Sie beim Hypotheken-Darlehen die Wahl zwischen zwei Tilgungsvarianten. Beide Varianten bieten die Möglichkeit, sich die momentan günstigen Konditionen für 5, 8, 10 oder 15 Jahre zu sichern.

Immobilienfinanzierung: Direkttilgung

Wählen Sie für Ihre Immobilienfinanzierung das Hypotheken-Darlehen mit Direkttilgung und profitieren Sie von einer gleichbleibenden Rate über die gewählte Laufzeit, die sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammensetzt.

Das Verhältnis zwischen Zins und Tilgung verschiebt sich jeden Monat zu Gunsten der Tilgung, da sich der zu verzinsende Immobilienkredit Monat für Monat reduziert. Die anfängliche Tilgung bei einem Hypotheken-Darlehen mit Direkttilgung beträgt mindestens 1 Prozent. Wählen Sie einen höheren Tilgungssatz, reduzieren Sie die Gesamtkosten Ihrer Immobilienfinanzierung.

Nutzen Sie die aktuell niedrigen Zinsen für eine hohe Tilgung von 2 oder 3 Prozent. Der Tilgungssatz und die Zinsfestschreibung sollten optimal auf Ihre Möglichkeiten angepasst sein. 

Immobilienfinanzierung: Tilgung über ein Bausparkonto

Bei der zweiten Variante des Hypotheken-Darlehens erfolgt die Tilgung über ein Bausparkonto. Durch diese Kombination profitieren Sie zusätzlich von den Vorteilen eines Bausparvertrages: Zinssicherheit, die Möglichkeit unbegrenzter Sondertilgung und die Option auf staatliche Förderung.

Diese Immobilienfinanzierung durchläuft zwei Phasen. Die erste Phase beginnt mit der Eröffnung eines Bausparvertrages. Gleichzeitig erhalten Sie ein Hypotheken-Darlehen in Höhe Ihres Finanzierungsbedarfs. In dieser Phase besteht Ihre monatliche Rate aus den Zinsen für den Immobilienkredit und dem Sparbeitrag für den Bausparvertrag. Sobald das Bausparkonto die Zuteilung erreicht, beginnt die zweite Phase. Mit dem angesparten Bausparguthaben und dem Bauspardarlehen zahlen Sie mit einem Schlag einen großen Teil Ihres Immobiliendarlehens zurück. Von nun an besteht Ihre monatliche Rate aus einem Zins- und einem Tilgungsbeitrag für das zinsgünstige Bauspardarlehen.  

Fazit

Wie Sie konkret die Bausparvorteile bei dieser Art der Immobilienfinanzierung nutzen können und welche Variante für Sie die Richtige ist, erklärt Ihnen gerne unser Experte. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um wichtige Tipps für eine optimale und Ihren Wünschen entsprechende Immobilienfinanzierung zu erhalten.

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So finden Sie die passende Immobilie

Für die Immobilienfinanzierung ist im ersten Moment der Preis des Objekts der entscheidende Faktor. Darüber hinaus gibt es weitere wichtige Kriterien bei der Auswahl einer Immobilie, die Sie beachten sollten, da auch hier Zusammenhänge zur Immobilienfinanzierung bestehen. Lesen Sie in unserem Ratgeber, wie Sie die zu Ihnen passende Immobilie finden und was Sie berücksichtigen sollten.

Listen Sie zunächst Ihre persönlichen Anforderungen und Wünsche zur Art und Lage der Immobilie auf. Denken Sie an einen Bungalow, ein Einfamilien-Haus oder vielleicht an eine Doppelhaushälfte? Oder möchten Sie lieber in einer Eigentumswohnung wohnen?

Hier sollten Sie sich genau überlegen, welche Form Ihren Vorstellungen vom Wohnen in den eigenen vier Wänden am ehesten entspricht.

Immobilienfinanzierung mit mehr Sicherheit bei der BKM
Bei der BKM erhalten Sie eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihrem Leben passt
Wo möchten Sie in Zukunft wohnen?

Die Wahl der Lage erfolgt am einfachsten, wenn Sie von Ihrem jetzigen Wohnort ausgehen und sich überlegen, was Sie in Ihrer Umgebung unbedingt benötigen oder was Ihnen schon immer gefehlt hat. Hier sind u. a. Kriterien, wie gut Schulen und Kindergärten erreichbar sind, wie die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist, welche Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind, welche Freizeitmöglichkeiten

die Umgebung bietet und wie das soziale Umfeld aussieht. Die Wohnlage sollten Sie sorgfältig auswählen, da Sie in der eigenen Immobilie bestimmt länger wohnen werden.

Die Lage der Immobilie beeinflusst in der Regel den Kaufpreis in erheblichem Maß und somit auch Ihre Immobilienfinanzierung.

Immobilienfinanzierung: wichtig ist der Marktwert
Wichtig für Ihre Immobilienfinanzierung: Passen Marktwert und Preis zusammen
Was ist die Immobilie wirklich wert?

Neben der Lage wird der Wert einer Immobilie vom Zustand, dem Baujahr und der Ausstattung bestimmt. Eine besondere Rolle nimmt heute der energetische Zustand der Immobilie bzw. des Hauses ein.

Um eine Wertermittlung der Immobilie durchzuführen, empfehlen wir einen kompetenten Gutachter einzuschalten. Das hat für Sie gleich mehrere Vorteile.

Mit hoher Sicherheit werden vorhandene Mängel erkannt und eventuelle Reparaturkosten dadurch kalkulierbar. Diese können Sie bei Ihrer Immobilienfinanzierung von vornherein berücksichtigen und benötigen keine teure Nachfinanzierung oder einen zweiten Immobilienkredit.

Sie haben die Möglichkeit vor dem Einzug eventuelle Reparaturen oder Renovierungen durchzuführen und nicht erst, wenn Sie bereits im Haus wohnen und dann Mängel feststellen.

Wichtiges Argument für die Preisverhandlung

Mit Kenntnis des reellen Wertes der Immobilie besitzen Sie gute Argumente bei der Kaufpreisverhandlung und sind vor bösen Überraschungen geschützt. Denn unvorhergesehene Sanierungsmaßnahmen am oder im Haus neben einer laufenden Immobilienfinanzierung führen schnell zu finanziellen Engpässen.

Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass Sie zur Absicherung der Immobilienfinanzierung den echten Verkehrswert Ihrer Immobilie kennen. Dieser wird von Kreditgebern aus Sicherheitsgründen oft niedriger eingeschätzt. Das hat einen erheblichen Einfluss auf die gewährte Kredithöhe für Ihre Immobilienfinanzierung.

Fazit

Wer weiß, wie viel die Immobilie wert ist, die ge- oder verkauft werden soll, ist klar im Vorteil und hat bei den Preisverhandlungen schlagkräftige Argumente. Der BKM-ImmobilienService erstellt Ihnen gern eine Marktwerteinschätzung.

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Tipps für Ihre Immobilienfinanzierung

Die richtige Immobilie ist gefunden und Sie kennen deren Wert bzw. den Kaufpreis. Jetzt heißt es, die passende Immobilienfinanzierung zu finden. Hierzu bedarf es einer guten und kompetenten Beratung, um eine Immobilienfinanzierung zu günstigen Konditionen zu erhalten, die gleichzeitig auf Ihre individuellen Möglichkeiten abgestimmt ist. Unser Ratgeber sagt Ihnen, was Sie für eine sichere Immobilienfinanzierung beachten sollten.

Gewinnen Sie einen ersten Eindruck:

Ermitteln Sie mit unserem online Darlehensrechner, wie viel Kreditsumme Sie sich leisten können.

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Immobilienfinanzierung: Monatlicher Spielraum

Berechnen Sie zunächst den Betrag, den Sie monatlich für Ihre Immobilienfinanzierung einsetzen können. Rechnen Sie nicht zu knapp. Berücksichtigen Sie alle Ausgaben und bauen Sie sich in Ihre Immobilienfinanzierung einen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben ein.

Stellen Sie zuerst Ihre Einnahmen auf. Welchen Betrag überweist Ihnen der Arbeitgber monatlich auf Ihr Konto? Wie viel Kindergeld erhalten Sie? Gibt es Einnahmen aus Vermietung oder Verpachtung? Gleichen Sie nun Ihre Einnahmen mit Ihren monatlichen Kosten ab, wie Kalt- und Warmmiete, Versicherungen, Lebensmittel, Kleidung, Urlaub, Raten für bestehende Darlehen.

Nutzen Sie unseren Haushaltsrechner, um Ihr monatliches Budget für eine Immobilienfinanzierung zu berechnen. So gewinnen Sie einen ersten Überblick zu Ihrem monatlichen Spielraum für Ihre Immobilienfinanzierung.

Immobilienfinanzierung: Eigenkapital

Je mehr Eigenkapital Sie in Ihre Immobilienfinanzierung einbringen, umso günstiger sind die Zinsen für das Immobiliendarlehen, da sich das Risiko für den Kreditgeber verringert. 

Als ideale Höhe des Eigenkapitals haben sich 20 bis 25 Prozent der gesamten Immobilienfinanzierung herausgestellt. Wenn Sie einen Finanzierungsbedarf von 250.000 Euro haben, sollten Sie also über 50.000 bis ca. 62.000 Euro Eigenkapital verfügen. Damit sind auch die Kaufnebenkosten abgedeckt und es entfallen Zinsaufschläge, die bei Immobilienfinanzierungen ohne Eigenkapital in der Regel erhoben werden. Somit sparen Sie durch Ihr Eigenkapital viel Geld durch einen günstigen Zinssatz.

Sie können den Kauf einer Immobilie natürlich auch ohne Eigenkapital oder mit weniger Eigenkapital finanzieren. Was hier zu beachten ist und welche Konditionen dann gelten, lesen Sie in unserem Ratgeber Baufinanzierung ohne Eigenkapital.

Immobilienfinanzierung: Kaufnebenkosten

Für die Immobilienfinanzierung sind neben dem Kaufpreis und dem Anteil an Eigenkapital auch die Kaufnebenkosten von Bedeutung. Die Nebenkosten, die beim Kauf einer Immobilie anfallen, können sich auf bis zu 15 Prozent des Kaufpreises addieren. Daher sollten Sie diese von vornherein berechnen und bei der Aufstellung der Immobilienfinanzierung berücksichtigen. Wurde Ihnen die Immobilie oder das Haus über einen Makler vermittelt, so fällt in der Regel eine Vermittlungsgebühr an, die Courtage. Sie richtet sich nach dem Kaufpreis und liegt zwischen 3 und 6 Prozent des Kaufpreises. Eine einheitliche Regelung gibt es nicht und in einigen Fällen werden auch höhere Courtagen verlangt. Berechnen Sie auch die Umsatzsteuer, die auf die Vermittlungsgebühr anfällt. 

Beispiel Maklerkosten
Kaufpreis Immobilie

250.000 €
  5 % Courtage12.500 €
  19 % Umsatzsteuer2.375 €
  Gesamt Maklerkosten14.875 €

Immobilienfinanzierung: Notarkosten, Grundbucheintrag

Der Kauf einer Immobilie erfolgt mit einem Notar. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben, damit alle Beteiligten sachgemäß beraten werden. Darüber hinaus schützt der Notar den Käufer vor ungesicherten Vorleistungen (z. B. Anzahlungen) und ermöglicht ihm den rechtssicheren und lastenfreien Kauf der Immobilie. Um die Eigentümerdaten und etwaige Belastungen festzustellen, prüft der Notar das Grundbuch. Weiterhin erstellt der Notar den Kaufvertrag und führt die Beurkundung durch, bei der Käufer und Verkäufer den Vertrag unterzeichnen.

Für diese Tätigkeit fallen Notarkosten in Höhe von ca. 1,5 Prozent des beurkundeten Kaufpreises an. Auch diese sind bei der Immobilienfinanzierung mit einzurechnen. Mit dem Eintrag in das Grundbuch wird man nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages offiziell zum Eigentümer der Immobilie. Gleichzeitig werden im Grundbuch Hypotheken oder die Grundschuld verzeichnet. Für den Eintrag im Grundbuch stellt das Grundbuchamt Kosten in Höhe von ca. 0,5 Prozent der Kaufsumme in Rechnung.

Beispiel Notar- und Grundbuchkosten
  Kaufpreis Immobilie

250.000 €
  1,5 % Notarkosten3.750 €
  19 % Umsatzsteuer Notar  713 €
  0,5% Grundbucheintrag1.250 €
  Gesamt Notar- und Grundbuchkosten5.713 €

Immobilienfinanzierung: Grunderwerbssteuer

Zu den Kosten für eine Immobilienfinanzierung gehört auch die Grunderwerbsteuer.  Diese Rechnung erhalten Sie als Immobilienkäufer von Ihrem zuständigen Finanzamt. Je nach Bundesland ist die Grunderwerbsteuer unterschiedlich hoch. Sie wird bemessen an dem notariell beglaubigten Kaufpreis und ist sofort nach dem Haus- oder Wohnungskauf an das Finanzamt zu entrichten.

Während bei einer Immobilienfinanzierung in Bayern lediglich 3,5 % des Kaufpreises für die Grunderwerbsteuer erhoben werden, liegt sie in Hamburg bereits bei 4,5 %. In Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Thüringen und im Saarland schlagen stolze 6,5 % zu Buche.

Hier finden Sie eine Übersicht 

Beispiel Grunderwerbsteuer 
  Kaufpreis Immobilie250.000 €
 3,5% Grunderwerbsteuer
 (z. B. in Bayern)
8.750 €
 6,5% Grunderwerbsteuer
 (z. B. in Schleswig-Holstein)
16.250 €
Fazit

Die Beispiele zeigen, dass schnell eine beachtliche Summe zusammen kommt. Je nachdem, in welchem Bundesland Sie eine Immobilie erwerben und wie hoch die Maklercourtage ausfällt, können die Kaufnebenkosten bis zu 15 Prozent der Erwerbskosten betragen.  

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Planen Sie bei der Immobilienfinanzierung Reserven ein

Wer eine gebrauchte Immobilie erwirbt, kann mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass Renovierungs-, Modernisierungs- oder Umbaumaßnahmen anstehen. Oft sind es Wasserleitungen, Elektroinstallationen oder die Heizung, die nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Auch der energetische Standard einer gebrauchten Immobilie ist meistens veraltet und entspricht nicht den heutigen Möglichkeiten. Energetische Sanierungsmaßnahmen lohnen sich in der Regel auf Dauer, da sie Energiekosten sparen und die Lebensdauer der Immobilie erhöhen. 

Für eine sichere Immobilienfinanzierung ist es sehr wichtig, dass Sie diese Kosten mit einplanen. Renovierungen oder Umbauten an bestehenden Immobilien sind meistens mit unvorhersehbarem Mehraufwand versehen. Planen Sie in Ihre Immobilienfinanzierung ein möglichst großzügiges Polster ein.

Kassensturz: Was können Sie sich leisten?

Berechnen Sie hier mit dem Online Haushaltsrechner, wie viel Immobilienfinanzierung Sie sich leisten können.

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Immobilienfinanzierung sicher planen mit der BKM
Wer bei seiner Immobilienfinanzierung Reserven einplant, kann beruhigt in die Zukunft sehen

Immobilienfinanzierung absichern

Für den Kreditgeber ist es wichtig, dass eine Immobilienfinanzierung abgesichert ist. Dies geschieht meist über die Grundschuld. Die Grundschuld gehört zu den "dinglichen Sicherheiten", d. h. die Sicherheit wird durch einen Gegenstand gewährleistet. Bei der Immobilienfinanzierung ist es in der Regel die zu finanzierende Immobilie selbst. Die Grundschuld wird zu Gunsten des Kreditgebers in Form eines Grundschuldbriefes ausgestellt und im Grundbuch zu Lasten der Immobilie eingetragen. Somit hat der Kreditgeber ein Pfandrecht an der Immobilie, von dem er Gebrauch machen kann, wenn der Kreditnehmer seinen Forderungen nicht nachkommt.

Die Höhe der Grundschuld, mit der die Immobilienfinanzierung abgesichert werden soll, hängt von dem Wert der Immobilie ab. Bei der Bewertung einer Immobilie durch den Kreditgeber für das Immobiliendarlehen werden Risikoabschläge vorgenommen, um eventuelle zukünftige Wertminderungen der Immobilie auszugleichen. Zudem wird eine Grundschuld meist nur bis 80 Prozent des ermittelten Immobilienwertes ausgestellt. Der Kaufpreis einer Immobilie kann über dem Wert der Grundschuld liegen. Dann ist es sehr wichtig, wenn Sie Eigenkapital haben, mit dem die Differenz ausgeglichen werden kann.

Zinsen, Tilgung und Laufzeit der Immobilienfinanzierung

Sie haben Ihr Haus gefunden und der Darlehensbetrag für die Immobilienfinanzierung steht fest. Jetzt geht es darum Konditionen zu vereinbaren, die Ihren individuellen Möglichkeiten und Wünschen entsprechen. Dazu sollten Sie sich Angebote einholen und sich umfänglich beraten lassen. Welche Zusammenhänge zwischen Zinssatz, Tilgungssatz, Laufzeit und den Konditionen bestehen, lesen Sie in diesem Ratgeber.

Der Zinssatz allein ist nicht ausschlaggebend für eine günstige und sichere Immobilienfinanzierung. Wichtig ist auch, dass die Rahmenbedingungen, wie die realistische Bewertung der Immobilie, die Kombination verschiedener Finanzierungskonzepte, eine schnelle und unkomplizierte Bearbeitung, die individuelle Betreuung und die Konditionen stimmen. 

Wann haben Sie Ihr Darlehen zurückgezahlt?

Mit dem Online Tilgungsrechner können Sie ermitteln, mit welchem anfänglichen Tilgungssatz und mit welcher monatlichen Rate Sie ein Darlehen zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückgezahlt haben.

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Immobilienfinanzierung: Einflussfaktoren

Die Höhe des Zinssatzes für eine Immobilienfinanzierung hängt von vielen Faktoren ab. Auf der einen Seite sind es individuelle Voraussetzungen des Kunden (Bonität, Berufsgruppe) und Merkmale der zu finanzierenden Immobilie (Lage, Nutzung), die sich auf die Höhe der Zinsen und somit auf die Konditionen auswirken.

Auf der anderen Seite wird der Zinssatz von den Eckdaten des Immobilienkredits, wie Darlehenshöhe, Dauer der Zinsbindung, Tilgungshöhe und der Anteil an Eigenkapital beeinflusst. Und nicht zuletzt orientieren sich die Zinsen für eine Immobilienfinanzierung am Kapitalmarkt.

Immobilienfinanzierung: der richtige Zinssatz

Neben dem Zinssatz ist der Tilgungssatz ein wichtiger Faktor für die Konditionen einer Immobilienfinanzierung. Je höher dieser gewählt wird, desto schneller ist das Immobiliendarlehen abgezahlt und Sie sparen Zinskosten. Allerdings steigt bei einer hohen Tilgung auch die Höhe der monatlichen Rate. 

Die momentane Niedrigzinsphase ermöglicht es, einen höheren Tilgungssatz zu wählen, um so die Laufzeit der Immobilienfinanzierung zu verkürzen, bzw. die Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung zu verringern. Um sich die günstigen Zinsen langfristig zu sichern, sollten Sie sich für eine lange Laufzeit der Zinsfestschreibung entscheiden.

Immobilienfinanzierung: Rückzahlung in monatlichen Raten
Immobilienfinanzierung: die Laufzeit

Wenn Sie für Ihre Immobilienfinanzierung eine kurze Laufzeit von zum Beispiel fünf Jahren wählen, ist je nach Zinshöhe und Tilgungszeit die Restschuld noch entsprechend hoch.

Rechts finden Sie die schematische Darstellung der Abhängigkeit von Tilgungssatz und Höhe der Restschuld bei einer Immobilienfinanzierung über fünf Jahre. Beispiel Darlehenshöhe 250.000 €, Zinssatz 2,5 % pro Jahr nominal.

Immobilienfinanzierung: die Restschuld

Die momentane NIedrigzinsphase macht die Vereinbarung einer möglichst langen Laufzeit äußerst sinnvoll. Am besten sichert man sich die günstigen Zinsen dauerhaft. Hat man sogar noch Spielraum für eine höhere Tilgung, kann man sich nach 20 Jahren über eine geringe Restschuld freuen. 

Rechts finden Sie die schematische Darstellung der Abhängigkeit von Tilgungssatz und Höhe der Restschuld bei einer Immobilienfinanzierung nach 20 Jahren. Beispiel: 250.000 € Darlehen, Zinssatz 2,5 % pro Jahr nominal.

Immobilienfinanzierung: wie hoch ist die Restschuld
Fazit

Welcher Tilgungssatz und welche Laufzeit eines Immobiliendarlehens am besten zu Ihren Möglichkeiten und Wünschen passen, erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch mit unserem Experten. Er ist ganz in Ihrer Nähe und berät Sie kostenlos und unverbindlich über Ihre Möglichkeiten.

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BKM im Test Beratung und Konditionen gut
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